Auftakt mit Big-Band-Sound
„Fun Time“, komponiert von Sammy Nestico, lautete auch gleich der erste Titel, mit dem die mit 18 Personen besetzte Bosch Big Band unter der professionellen Leitung von Sepp Herzog das Benefizkonzert für die Stiftung Unámonos begann. Schon die ersten Klänge versprachen, dass es sich hier – obwohl alles Laienmusiker der Firma Bosch – um anspruchsvolle Musik handelte. Nicht laienhaft oder zögerlich gingen die Musiker ans Musizieren, sondern man merkte bei allen Spielern und Solisten ihre Semiprofessionalität.

Gesang, Solisten und emotionale Höhepunkte
Dass mit Miriam Angstmann eine begnadete und ausdrucksstarke Sängerin mit an Bord war, kann als Glücksfall bezeichnet werden. Viele Solisten konnten sich bei diesem Konzert auszeichnen, etwa bei „Little Darling“ oder „Cute“ von Neal Hefti. Auch Bass- und Rhythmusgitarristen sowie der junge Pianist glänzten in ihren Soloparts.
Nach der Pause folgten Werke internationaler Komponisten wie „Children of Sanchez“ oder „The Way You Look Tonight“. Einen besonders feierlichen Moment erlebte das Publikum, als Sepp Herzog „in memoriam“ der verstorbenen Stiftungsgründerin Rose Schnaufer das Stück „I Remember Clifford“ von Benny Golson interpretierte.
Das Publikum zeigte sich begeistert und großzügig: Über 1.200 Euro kamen an Spenden zusammen. Der Erlös unterstützt Kinder und Jugendliche in Arequipa auf ihrem Weg in die Berufswelt – ganz im Sinne des Stiftungsauftrags von Unámonos.






